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Weisheitszähne Esslingen

Zur Kieferchirurgie zählen operative Eingriffe an Zähnen, Kiefer und Weichgewebe. Dank moderner Verfahren sind viele Behandlungen heute minimalinvasiv und nahezu schmerzfrei möglich. Mithilfe unseres Digitalen Volumentomographen (DVT) können wir anhand von dreidimensionalen Röntgenaufnahmen die Anatomie Ihres Kiefers sehr genau beurteilen und Eingriffe exakt planen – ein klares Plus für Ihre Sicherheit.

Als Fachzahnärzte für Kieferchirurgie sind Ihre Zahnärzte Dr. Anita und Dr. Sebastian Ahnefeld besonders für kieferchirurgische Eingriffe qualifiziert.

Oralchirurgie

Kieferchirurgie – ein Überblick:

Zahnimplantate und Knochenaufbau

Die Versorgung mit Zahnimplantaten gehört zu unseren Schwerpunkten. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen gesetzt und auf denen Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Ist nicht ausreichend Knochensubstanz vorhanden, um dem Implantat stabilen Halt zu bieten, führen wir zuvor einen Knochenaufbau durch.

Wurzelspitzenresektion

Die Wurzelspitzenresektion ist eine Behandlung zum Erhalt von Zähnen, deren Wurzeln durch eine Entzündung stark geschädigt sind. Häufig wurden die Zähne zuvor wurzelkanalbehandelt, jedoch ohne langfristigen Erfolg.

Wir beseitigen die bakterielle Entzündung durch die Entfernung der infizierten Wurzelspitze und des umgebenden, erkrankten Gewebes. Anschließend werden die Wurzelkanäle aufbereitet und wieder verschlossen, sodass keine neuen Bakterien eindringen können und die Entzündung endgültig abheilen kann.

Weisheitszahnentfernung

Häufig bietet der Kiefer nicht ausreichend Platz für den vollständigen Durchbruch der Weisheitszähne. Schmerzen, Entzündungen und Zahnverschiebungen können die Folge sein. Ist ein Platzmangel absehbar, sollten die Weisheitszähne zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr entfernt werden.

Auch tief im Kiefer verlagerte oder verdrehte Weisheitszähne sollten entfernt werden. Der Eingriff erfolgt schonend in örtlicher Betäubung, kann aber auch in Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose durchgeführt werden.

Chirurgische Zahnfreilegung

Aus unterschiedlichen Gründen kann es vorkommen, dass ein Zahn nicht von alleine durchbricht. In diesem Fall müssen wir nachhelfen: Wir legen den noch im Kiefer unter der Mundschleimhaut liegenden Zahn chirurgisch frei und versehen die Krone mit einem speziellen Anker. Mit einer kieferorthopädischen Behandlung kann der Zahn dann im Verlauf mehrerer Monate in die Zahnreihe eingeordnet werden.

Lippen- und Zungenbändchen

Zu kurze oder zu nah am Zahnfleischrand ansetzende Lippenbändchen können Zug auf das Zahnfleisch ausüben und beispielsweise die Entstehung einer Lücke zwischen den Schneidezähnen oder die Bildung von Spalten zwischen Zähnen und Zahnfleisch begünstigen. Ein zu kurzes Zungenbändchen beeinträchtigt gegebenenfalls sogar die Sprachentwicklung bei Kleinkindern.

In einem mikrochirurgischen Eingriff korrigieren wir die Bändchen, entfernen oder versetzen sie. Die Behandlung des Zungenbändchens sollte möglichst im Säuglingsalter, die Korrektur der Lippenbändchen erst nach dem Zahnwechsel erfolgen.

Behandlung von Kieferzysten

In jeden Alter können verschiedene Zystenarten im Bereich des Kieferknochens auftreten.

Zysten weisen grundsätzlich eine Wachstumstendenz auf, so dass es dauerhaft zu einer Schwächung des Kiefers kommt. Eine Entfernung ist daher notwendig. Für Ihre Sicherheit und die Festlegung der richtigen Therapie erfolgt grundsätzlich eine Untersuchung des von uns entfernten Zystengewebes durch ein pathologisches Institut.

Plastische Parodontalchirurgie

Der subjektive Eindruck schöner Zähne entsteht erst im Zusammenspiel zwischen den Zähnen in ihrer Form und Farbe und dem Zahnfleisch, in das die Zähne eingebettet sind. In der Zahnmedizin spricht man daher von der Rot-Weiß-Ästhetik. Eine plastisch-parodontalchirurgische Maßnahme ist häufig genau dann indiziert, sobald eine schlechte Rot-Weiß-Ästhetik nicht alleine durch den Zahnersatz kompensiert werden kann.

Die Spezialdisziplin der ästhetischen Parodontologie widmet sich schon seit einigen Jahrzehnten der Behandlung von unharmonischen Zahnfleischverläufen. Die mikrochirurgischen Verfahren haben sich dabei stets verbessert und haben in den Händen eines auf diesem Gebiet versierten Operateurs große Erfolge zu verzeichnen mit dem Ziel der Schaffung bzw. der Wiederherstellung einer optimalen Rot-Weiß-Ästhetik.

Alle hier angewendeten mikrochirurgischen Verfahren richten sich streng nach der evidenzbasierten Forschung und sind aus diesem Grunde vorhersehbar und erfolgversprechend. Wir analysieren Ihre individuelle Situation und besprechen mit Ihnen Ihre Wünsche und Erwartungen. Welches Verfahren bei Ihnen eventuell zum Einsatz kommen könnte wird individuell entschieden.

Behandlung von Entzündungen

Akute Entzündungen im Kieferbereich werden durch bestimmte Bakterien verursacht.

Symptome sind starke Schmerzen und ausgeprägte Schwellungen im Kiefer- und Gesichtsbereich sowie ein ausgeprägtes allgemeines Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit und häufig einer erhöhten Körpertemperatur. Ist der Unterkiefer betroffen, so können auch Schluckbeschwerden die Folge sein. Eine schnelle chirurgische Behandlung der betroffenen Bereiche ist notwendig um eine Ausbreitung in den übrigen Organismus zu vermeiden. Unter Umständen ist zusätzlich eine Gabe von Antibiotika notwendig.

Nach Abklingen der akuten Entzündung ist immer eine Behandlung der Ursache erforderlich. Wenn ein Weisheitszahn die Ursache war, so muss dieser in der Regel entfernt werden.

Kieferhöhlenoperationen

Die Kieferhöhle befindet sich rein anatomisch betrachtet in ganz unmittelbarer Nachbarschaft zu den Zahnwurzeln der Oberkieferseitenzähne. Entzündungen ausgehend von diesen Zähnen können sich leicht in Richtung der Kieferhöhlen ausbreiten und hierdurch zu Kieferhöhlenentzündungen führen. Darüber hinaus können länger bestehende Entzündungen beispielsweise ausgehend von erfolglos wurzelkanalbehandelten Oberkieferseitenzähnen Kieferhöhlenzysten verursachen. Neben der Behandlung der Ursache eröffnen wir in diesen Fällen bei Bedarf die betreffende Kieferhöhle über einen minimalinvasiven Zugang von der Mundhöhle aus. Hierüber können wir den Entzündungsherd beziehungsweise das Zystengewebe vollständig aus der Kieferhöhle entfernen.

Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut und den Nachbargeweben

Ebenso wie in anderen Körperregionen können auch in der Mundhöhle verschiedene Veränderungen im Bereich der beteiligten Gewebe auftreten. Diese können die Schleimhaut selber oder auch unmittelbar benachbarte Gewebetypen wie zum Beispiel die kleinen Speicheldrüsen oder auch den Knochen betreffen. Meist handelt es sich hierbei um gutartige Veränderungen, die dennoch Beschwerden oder Funktionsbeeinträchtigungen bedingen können, so dass eine chirurgische Entfernung gerechtfertigt sein kann. Daneben finden sich, in der Regel bei bestimmten Risikogruppen, nicht ganz selten auch Übergangsformen hin zu bösartigen Veränderungen. Wir haben eine große Erfahrung in der klinischen Beurteilung verschiedenster im Bereich der Mundhöhle zum Ausdruck kommender Veränderungen. Verdächtige Veränderungen werden durch uns chirurgisch entfernt und einer Beurteilung durch ein pathologisches Institut zugeführt. Bei einem begründeten Verdacht, dass bereits eine Entartung stattgefunden hat, überweisen wir Sie für die Durchführung weitergehender Untersuchungen an eine entsprechende Fachklinik.

Orale Fokussuche

Ein oraler Fokus ist eine akute oder chronische Entzündung der Schleimhäute, des Kieferknochens, des Zahnhalteapparates oder angrenzender anatomischer Strukturen. Der orale Fokus ist in der Medizin von besonderer Bedeutung, denn von ihm geht eine mögliche oder tatsächliche Fernwirkung für den gesamten Organismus aus. Besonders für Patienten mit geschwächtem Immunsystem kann dies von entscheidender Bedeutung sein.
Daher sollten Entzündungsherde und deren Ursachen immer therapiert werden. Auch dann wenn sie sich in einer chronischen Phase befinden und keinerlei Beschwerden verursachen. Bakterien und deren toxische Stoffwechselprodukte belasten den gesamten Organismus und können unter bestimmten Bedingungen schwere Erkrankungen begünstigen. Darüber hinaus können diese Entzündungen jederzeit bei leichten Veränderungen der körpereigenen Abwehrlage in eine akute Phase übergehen. Dann kommt es zu Schwellungen, Abszessen und häufig Allgemeinsymptomen wie Fieber.
Aktuell gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Fokussuche im Kieferbereich. Bei Vorliegen von Hauterkrankungen ungeklärter Ursache wie einer chronischen Urtikaria/Nesselsucht ist eine gezielte Suche nach Entzündungsherden jedoch sinnvoll. Ebenso bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Sehr wichtig ist ein gezielter Ausschluß eines Fokus vor bestimmten Therapien wie Organ- und Herzklappentransplantationen oder auch vor einer Strahlentherapie im Kieferbereich.

Für eine zuverlässige Suche nach Entzündungsherden im Kieferbereich sind exakte Diagnoseverfahren ausschlaggebend. So kann auf herkömmlichen Röntgenbildern eine beherdete Zahnwurzel völlig unauffällig erscheinen. Tatsächlich wird die eigentliche Entzündung in diesen Fällen von benachbarten anatomischen Strukturen wie angrenzenden Zahnwurzeln an mehrwurzeligen Zähnen verdeckt, weil es sich um eine lediglich 2-dimensionale Darstellung der fraglichen Region handelt.

Mit der exakten 3-dimensionalen Röntgendarstellung unseres Digitalen Volumentomographen (mit Digitale Volumentomographie DVT verlinken) können auch versteckte Entzündungen im Kieferbereich zuverlässig dargestellt und diagnostiziert werden.

Haben Sie Fragen zum Thema Kieferchirurgie? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne persönlich.

Dr. med. dent. Sebastian Ahnefeld
Implantologen
in Esslingen auf jameda
Dr. med. dent. Anita Ahnefeld
Zahnärzte für Angstpatienten
in Esslingen auf jameda